20. August 2007
Linkhandel zur Verbesserung des Google PageRanks gibt es schon seit längerer Zeit – er hat sicher einigen Leuten Erfolg gebracht. Doch wie immer, wenn Manipulationen die Qualität der Suchergebnisse ernsthaft zu beeinträchtigen beginnen, ist Google gezwungen zu reagieren, will er sich nicht die Basis seines Milliarden Geschäftes ruinieren lassen. Die Leidtragenden werden wieder einmal die kleinen Internet Geschäfte sein, die sich gutgläubig zu diesen Tricksereinen verführen ließen.
Google ist zum Handeln gezwungen! Es sollen bereits erste Massnahmen zu beobachtet sein. Die Frage ist daher nicht mehr ob, sondern wie er gegen diese gekauften Links vorgehen wird und welche Änderungen er in seinem Algorithmus durchführen wird.
Gekauften Links bringen Linkpopularität – und diese Relevanz ist das Bewertungskriterium für Webseiten, das Google groß gemacht hat. Die Linkpopularität einer Website ist ein wesentlicher Faktor für eine gute Platzierung. Sie ist das Resultat externet Links, die auf eine Website/Blog verweisen. Daher versuchten Webseiten Betreiber schon frühzeitig, durch Tricks wie Linktausch, Linklisten etc. die Popularität der eigenen Seiten künstlich zu steigern. Nachdem Google diese und ähnliche Tricks erkannt hat und sie seither bestraft,wurden Link Kauf und Link Miete aktuell.
Heute ist jedoch nicht mehr die Anzahl der Links das entscheidende Kriterium, sondern die Themen Relevanz. Links von thematisch verwandten Seiten sind wertvoll, z.B. von Nachrichtenportale oder auch Webseiten von öffentlichen Einrichtungen. So sollen Universitätsseiten besonders gefragt sein, da sie als sehr relevant bewertet werden sollen.
Zu Linkmiete und Linkkauf ist ein reger Handel entstanden – damit verdienen einige Händler (auch Web Hosting Provider) noch gutes Geld. Doch wie immer bei diesen Tricksereien ist das Ende vorhersehbar – und die Leidtragenden werden wieder einmal die kleinen Internet Geschäfte sein, die plötzlich aus heiterem Himmel von Google „eine auf den Deckel bekommen“ werden, ihren PageRank und ihre paar guten Positionen in den Suchergebnisse verlieren.
Google ruft bereits dazu auf, Websites mit bezahlten Links zu melden http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=66736. Unternehmen, die sich auf den Handel mit bezahlten Links spezialisieren, stehen bereits mit einem Bein im ‘Google-Knast’ und deren Abnehmer werden bald merken, dass ihrer eigenen Seite darunter leiden und in den Keller gehen wird.
Kategorie Suchmaschinen | 0 Kommentare »